Gijsbert Kok

Gijsbert Kok, geb. 1963 in Waarder, Niederlande, legte seine Orgel-, Chorleitung- und Kirchenmusikdiplome am Königlichen Konservatorium in den Haag 1986, 1988 bzw. 1989 und sein Carillondiplom an der Niederländischen Carillonschule in Amersfoort 1995 ab. 2006 erhielt er seinen Magister in Orgelimprovisation am Tilburger Konservatorium, 2009 sein Bachelor und 2010 seinen Magister in Hauptfach Musiktheorie am Rotterdamer Konservatorium. Er ist Organist an der Domkirche in De Lier, der Salvatorkirche in Bodegraven und der American Protestant Church in Den Haag und Stadtcarillonneur von Bergen, Den Haag, Voorschoten und Zoetermeer. 1993 gewann er den ersten Preis, 1997 den zweiten Preis und 2002 den Improvisationspreis bei Carillonwettbewerben in Tilburg bzw. Groningen und Enkhuizen, Niederlande. Er konzertierte bisher auf Festivals und Kongressen in Belgien, Dänemark und Portugal und gibt Gastkonzerte in Europa und den USA.  Seit 2010 unterrichtet er Carillon an der Niederländischen Carillonschule in Amersfoort und ist auch als Dozent am Rotterdamer Konservatorium und der Schumann Akademie in Utrecht tätig.


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             Gijsbert Kok                                                                  St. Jacobstoren, Den Haag

Konzert am Samstag, 26. Mai um 17 Uhr

  Carillonwerke aus dem 18. und 20. Jahrhundert
Werke von Crumb, Franken, van den Gheyn und Johnson


Programm hier herunterladen

Vortrag am Samstag, 27. Mai um 11 Uhr
Musikinstrumenten-Museum Berlin, Curt-Sachs-Saal


Musik für Carillon - Was soll auf dem Carillon erklingen?

Ist das Carillon ein Volks- oder ein Konzertinstrument? Nur wenige Noten und Originalwerke für Carillon sind aus der Zeit vor 1900 erhalten, aber diese und Reiseberichte aus jener Zeit über das Carillonspiel vermitteln einen Eindruck vom damaligen Repertoire. Die Wiederbelebung der Carillonkunst nach 1900 führte zur Entstehung von vielen neuen Kompositionen und Bearbeitungen für das Instrument, wobei es klare stilistische Unterschiede zwischen den belgischen, niederländischen und nordamerikanischen Werken gibt.